Praxis

Vom sicheren und besonnenen Fahren profitieren alle. Oft muss man in Sekundenbruchteilen Entscheidungen treffen von denen das eigene Wohl und das anderer Verkehrsteilnehmer und Passanten abhängt. Wir begleiten kompetent durch die gesamte Fahrausbildung, so dass jeder später in der Lage ist, als Fahrzeugführer/in sicher, verantwortungsbewusst und rücksichtsvoll den Verkehralltag zu meistern.

Eine gute Ausbildung ist die sicherste Grundlage für das Bestehen der praktischen Führerscheinprüfung.
Praktische Fahrtermine werden individuell auf Wunsch des Fahrschülers abgestimmt.


Denn losfahren kann jeder, aber ankommen…

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Die Gesamtzahl der Grundfahr- bzw. Übungsstunden variiert. Es ist keine gesetzliche Mindestanzahl vorgeschrieben.
In den Übungsstunden bzw. der Grundausbildung werden die Handhabung und Bedienung des Fahrzeugs, sowie Verhaltensregeln im Verkehr vermittelt.
Die Stundenanzahl hängt nicht zuletzt von der individuellen Begabung und Ausgeglichenheit, der eigenen Motivation und Mitarbeit des Fahrschülers ab. Auch das Alter kann eine Rolle spielen.



Der Gesetzgeben schreibt bei Ersterwerb eines Führerscheins der Klassen A (Motorrad) und B (Pkw) 12 besondere Ausbildungsfahrten vor.
Diese beinhalten:

Typ Beschreibung Dauer
Überlandfahrten (ÜL) Schulung auf Bundes- und Landstraßen 5 x 45 Minuten
Autobahnfahrten (AB) Schulung auf Autobahnen 4 x 45 Minuten
Nachtfahrten (NF) Schulung bei Dämmerung oder Dunkelheit 3 x 45 Minuten



Die praktische Führerscheinprüfung kann frühestens einen Monat vor Erreichen des gesetzlichen Mindestalters abgelegt werden und setzt die bestandene theoretische Prüfung der jeweiligen Klasse voraus. Der Führerschein wird jedoch erst mit Erreichen des Mindestalters ausgehändigt.

Am Tag der praktischen Prüfung sind mitzubringen:
Personalausweis / Reisepass
Nachweis über die Entrichtung der Prüfgebühr



Wie lange dauert die Probezeit?

Generell gilt, dass jeder, der den Führerschein erstmalig erworben hat, 2 Jahre lang in der Probezeit ist. Die Probezeit wird im Führerschein vermerkt. Nach Ablauf dieser Zeit ist die Fahrerlaubnis automatisch unbegrenzt gültig. Die Fahrerlaubnis-Klassen L, M und T sind von der Probezeit ausgenommen.

Warum bekommt man den Führerschein nur auf Probe?

Leider sind Fahrneulinge bzw. junge Fahrer im Alter zwischen 18 und 25 Jahren besonders häufig in Unfälle verwickelt. Das Risiko, tödlich zu verunglücken, ist in dieser Altersgruppe 3 - 4 Mal so hoch wie bei allen anderen Altersgruppen. Deswegen sollen Fahranfänger veranlasst werden, besonders vorsichtig und vorschriftsmäßig zu fahren.

Was passiert, wenn man während der Probezeit gegen die Verkehrsregeln verstößt?

Je nach schwere des Vergehens wird unterschieden:
Verwarnungsgelder, z. B. für falsches Parken, ziehen keine weiteren Maßnahmen nach sich.
Begeht man aber in den zwei Jahren einen Verkehrsverstoß nach Kategorie A (schwere Verkehrsverstöße) oder zwei Verkehrsverstöße nach Kategorie B (weniger schwere Verkehrsverstöße), so ordnet die Behörde die Teilnahme an einem Aufbauseminar an, welches nur von Fahrlehrern mit besonderer Seminarerlaubnis durchgeführt werden darf. Die Probezeit verlängert sich dann von zwei auf vier Jahre. Bei Nicht-Teilnahme am Aufbauseminar wird die Fahrerlaubnis entzogen! Die Behörde kann in einzelnen Fällen auch die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen Beratung empfehlen, die nur von speziell ausgebildeten Psychologen durchgeführt werden darf.